Jones Lang LaSalle

Digitale Innovation bei klassischen Immobilieninvestitionen

PROBLEM

JLL ist ein jahrhundertealtes Unternehmen, das bei digitaler Innovation in der milliardenschweren Immobilienbranche ganz vorne mitspielt. Das Unternehmen steht unter dem hohen Druck, Investorenkunden die erforderlichen Erkenntnisse und Informationen bereitstellen zu müssen, die sie für den optimalen ROI ihrer Immobilieninvestments benötigen.

 

LÖSUNG

Mit Box baut JLL Kundenanwendungen auf, die umfassende Datenmengen nutzen, um fundierte, optimale Investitionsentscheidungen zu treffen. Darüber hinaus lassen sich durch maßgeschneiderte Apps und Best-of-breed-Integrationen für mobile Mitarbeiter auch Kundenfragen schneller beantworten. Und da all dies auf einer einzelnen zentralen Content-Ebene stattfindet, erhalten alle Beteiligten direkten Zugriff auf die neuesten Informationen. 

 

ERGEBNIS

Durch die Investition in Cloud Content Management bietet JLL seinen 83.000 geographisch verstreuten Mitarbeitern schnellere und effektivere Workflows und ermöglicht es Kunden, für ihre Investitionen die Macht der Daten zu nutzen. Ganz zu schweigen von der Zeitersparnis: Die Erstellung von Kundenressourcen wie Tourbooks hat früher 3,5 Stunden in Anspruch genommen. Heute sind es nur noch 23 Minuten.

Co-Working-Büros und mobiles Arbeiten werden immer beliebter. Millennials in der Belegschaft erwarten digital gut ausgestattete Arbeitsplätze. Technologie verbreitet sich nicht nur in den Großstädten, sondern greift auch in kleineren Gemeinden um sich. Heute lässt sich die Immobilienbranche kaum noch vom technologischen Fortschritt trennen. Das zeigen auch die über fünf Milliarden US-Dollar, die Venture-Investoren 2017 in Immobilientechnologie gesteckt haben.
Bürodesign von M Moser Associates –  Foto von Emily Hagopian
Bürodesign von M Moser Associates – Foto von Emily Hagopian

 

Jones Lang LaSalle (JLL) ist ein jahrhundertealtes Unternehmen, das bei digitaler Innovation in der milliardenschweren Immobilienbranche ganz vorne mitspielt. Das 235 Jahre alte Fortune-500-Unternehmen mit vielfältigen Geschäftsbereichen, darunter gewerbliche Vermietung, Maklergeschäft, Management und Financing, ist nicht nur ein Immobilien-Schwergewicht, sondern auch ein innovatives Technologieunternehmen. Das Unternehmen hat viel in neue Technologien und Plattformen investiert, damit Kunden Daten besser erheben, vorausschauende Analysen nutzen und Business Intelligence über all ihre Immobilieninvestitionen hinweg einsetzen können.

Stephen Ramseur, Managing Director of Occupier Services bei JLL, verfolgt eine Vision, in der sich die gesamte Expertise in der physischen Welt mit dem digitalen Geschäft überschneidet. „Wir erleben heute eine echte technologische Revolution“, erklärt er. „Als führendes Unternehmen müssen wir dieses Paradoxon verinnerlichen: die kognitive Dissonanz zwischen dem normalen Geschäftsbetrieb und dem gleichzeitigen Vorantreiben digitaler Transformation.“ Für skalierbare Tools, die auch die künftige Entwicklung optimal unterstützen, braucht es erstklassige Partner mit einer ähnlichen Vision.

 

„Bei unserer milliardenschweren Branche geht es um exponentielles Wachstum und die Entwicklung vom Mittelalter hin zur digitalen Ära.“

Stephen Ramseur, Managing Director of Occupier Services, JLL

 

Bessere digitale Erfahrungen für Kunden

Kunden erwarten an jedem Touchpoint ihrer Erfahrung Transparenz und Kontrolle. Deshalb hat JLL viele Ressourcen in die Innovation kundengerichteter Technologien investiert. Das Unternehmen verfügt über ein umfangreiches internes Team für User Experience, Design und Engineering, das sich auf eine agile Anwendungsentwicklung konzentriert, um sowohl Kunden als auch Mitarbeitern einen optimalen Mehrwert zu bieten.

Durch tiefgehende Einblicke erhalten Investoren die Möglichkeit, fundierte Investmententscheidungen zu treffen. Basierend auf der Box Platform, die individuelle Entwicklung über die Content-APIs und -SDKs von Box ermöglicht, hat JLL verschiedene Apps aufgebaut, um Kunden einen komfortablen Überblick ihrer Immobilienportfolios sowie Echtzeitdaten zu Leistungskennzahlen zu bieten. Sie können sich Immobilien über mobile VR-Erfahrungen ansehen und für Marktanalysen und Standortauswahl verschiedene individuelle Apps verwenden. Ramseur erzählt: „Mit den APIs der Box Platform können wir verschiedene Anwendungen in einer optimalen Erfahrung für unsere Kunden zusammenführen, die mit diesen Daten echtes Geld sparen können.“ 

Die drei Knotenpunkte der Arbeitswelt von morgen

Die 83.000 Mitarbeiter von JLL sind auf fast 300 Büros in 80 Ländern verteilt und oft auch außer Haus tätig, denn Kundentermine an potenziellen Standorten sind ein wichtiger Teil des Geschäfts. Deshalb ist die mobile Zusammenarbeit bei JLL ein entscheidender Faktor für effektive Arbeit – genauso wie der Schutz von geistigem Eigentum und Kundendaten. Bei der Auswahl der Technologien, die einen mobilen und digitalen Arbeitsplatz unterstützen, sucht Ramseur nach Partnern und Tools, die innerhalb der, wie er sagt, „drei Knotenpunkte der Arbeitswelt von morgen“ gut funktionieren: Das sind menschliche Erfahrung, digitaler Drive und fortlaufende Innovation. 

JLL
Bürodesign von M Moser Associates – Foto von Emily Hagopian

Menschliche Erfahrung bedeutet, einen agileren Arbeitsplatz zu schaffen, um die reibungslose mobile Arbeit zu ermöglichen. Mit Box können Makler überall produktiv arbeiten und jederzeit auf Tourbooks, Marketingressourcen, Verträge und Projektdateien zugreifen. Durch diesen einfachen Zugriff ohne Hin- und Hersenden von E-Mails reduziert Cloud Content Management lästige repetitive Aufgaben und sorgt für zufriedenere und sicherere Mitarbeiter, die mehr erreichen.

Beim digitalen Drive geht es darum, Best-of-breed-Tools zu finden, die sich optimal integrieren lassen und alltägliche Prozesse für Mitarbeiter und Kunden vereinfachen. Im Immobiliengeschäft kommen bei der Auswahl neuer Objekte sogenannte „Tourbooks“ zum Einsatz – eine Kundenressource, an der mehrere Mitarbeiter rund 3,5 Stunden arbeiten müssen. Mit der maßgeschneiderten App, die über Box Platform erstellt wurde, dauert das Ganze nur noch 23 Minuten – direkt vor Ort.

JLL hat Box 2017 implementiert. Seitdem hat sich die Lösung gemeinsam mit anderen erstklassigen Cloudtools zu einem täglichen Begleiter entwickelt. Mitarbeiter nutzen DocuSign für sichere Vertragsprozesse, verwenden Okta für die Authentifizierung und bauen mittels Box individuelle Erfahrungen auf, um die umfassendere mobile Nutzung von Inhalten zu ermöglichen. Der Ansatz, mit bewährten Partnerplattformen stark personalisierte Erfahrungen zu schaffen, ist ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal des jahrhundertealten Unternehmens, um auch die Digital Natives unter seinen Kunden zu erreichen. 

 

Engagement für fortlaufende Innovation

Der dritte Knotenpunkt der Arbeitswelt von morgen ist laut Ramseur die fortlaufende Innovation – ein zentraler Grundsatz bei JLL. Tatsächlich befasst sich die für Innovation verantwortliche Tochter im Silicon Valley, JLL Spark, ausschließlich mit der Vereinigung von Immobilien und Technologie. Der neue JLL Spark Global Venture Fund wird bis zu 100 Millionen US-Dollar in Unternehmen investieren, die die Immobilienbranche durch Technologie verbessern wollen.

 

JLL
Bürodesign von M Moser Associates – Foto von Emily Hagopian

KI kann die Bau- und Immobilienbranche revolutionieren, beispielsweise durch intelligente Verträge, Lead-Vorhersage, Kundenmanagement und Maklerakquise. Derzeit untersucht JLL potenzielle KI-Anwendungsbereiche für Box Skills. Zu einem laufenden Projekt erzählt Ramseur: „Wir nutzen gemeinsam mit unserem Partner Codelitt Metadaten, um die Stimmung und Nachfrage unter unseren Kunden zu ermitteln und herauszufinden, wie sie Raum nutzen wollen.“

Je stärker sich innovative technologische Tools im Arbeitsalltag der Immobilienbranche verankern, desto wichtiger wird es für JLL, stets auf dem neuesten Stand zu bleiben, was die Entwicklung neuer Verbindungen zwischen physischem Raum und Digital Business betrifft.