Maxwell

Hypothekendarlehen auf dem Weg ins digitale Zeitalter

Die meisten Menschen denken bei Hypothekendarlehen nicht unbedingt an Effizienz. Und aufgrund der steigenden staatlichen Regulierung sind der Zeit- und Kostenaufwand für Hypothekendarlehen in den letzten acht Jahren um 80 % gestiegen.

 

Eine typische Kreditakte, in der die Kreditsachbearbeiter die verschiedenen Daten und Unterschriften sammeln, die die künftigen Hausbesitzer für den Kreditantrag vorlegen müssen, kann schnell mehr als 500 Seiten umfassen. Laut HousingWire dauert eine Kreditbewilligung mittlerweile durchschnittlich 49 Tage.

 

John Paasonen und seine Partner bei Maxwell Financial Labs waren entsetzt, als sie den Bürokratieaufwand beim Kauf ihrer Häuser am eigenen Leib erfuhren. Sie stellten sich eine bessere Methode vor, die die Hypothekenabläufe für die Kreditberater und ihre Kunden deutlich optimieren würde. 

 

Wie Paasonen sich erinnert, war die geplante Methode „frei von Papier, frei von veralteten Technologien wie E-Mails und Faxgeräten – eine zentrale Anlaufstelle, an der alle Beteiligten zusammenarbeiten und gemeinsam die Hypothekenvergabe durchlaufen“. Zur Entwicklung einer cloudbasierten App für eine solche Methode benötigten sie eine sichere und stabile Content-Plattform.

 

„Wir gründeten Maxwell, weil wir als Kreditnehmer von den Abläufen frustriert waren. Unser Ziel ist es, Kreditberater und Hypothekenspezialisten Freiraum zu geben.“ 

– John Paasonen, CEO und Mitbegründer, Maxwell Financial Labs

Hypothekenkreditgeber neu fokussieren – auf Menschen, nicht auf Formalitäten

Die Hypothekenbranche ist stark staatlich reguliert. Die Gesetze sind streng, es geht um vertrauliche personenbezogene Daten. Außerdem erfassen bei die Finanzinstitute bei jeder Gelegenheit Unmengen an Daten, damit keine Informationen unter den Tisch fallen.

 

Die Gründer von Maxwell planten nichts Geringeres, als den Status quo der unerschütterlichen Finanzbranche infrage zu stellen. Hierzu benötigten sie eine Technologieplattform, die die Inhalte mit hieb- und stichfesten Berechtigungen schützt und elektronische Unterschriften ermöglicht. Darüber hinaus musste sie absolut benutzerfreundlich sein, sonst wäre das Vorhaben sinnlos gewesen. Als Maxwell sich für Box entschied, waren Compliance-Zertifikate nach ISO 27001, FINRA, SOC 1, SOC 2 Typ II und SOC 3 bereits vorhanden.

 

„Damit konnten wir die Markteinführung beschleunigen und die behördlichen Vorgaben erfüllen“, erklärt Rutul Davè, Mitbegründer von Maxwell. „Und wenn wir mehr Inhalte hinzufügen, wird die Plattform automatisch entsprechend skaliert, um den Anforderungen zu entsprechen.“

Die App von Maxwell ist mittlerweile in Tausenden von Finanzinstituten integriert, um die Unterlagen, die Kreditnehmer an Kreditberater übermitteln, elektronisch zu erfassen, beispielsweise Lohnsteuerbescheinigungen, Lohnabrechnungen, Kontoauszüge und Steuererklärungen. Box automatisiert die Arbeitsabläufe zwischen Kreditberatern, Hauskäufern und Immobilienfachleuten und stellt dabei die Menschen in den Mittelpunkt, nicht die Formalitäten.

 

„Box bietet die Plattform, die es uns ermöglicht, Inhalt sicher zu speichern und zu übertragen, sowie den richtigen Personen den Zugriff auf diese Inhalte zu geben“, so Paasonen.

 

Benutzerfreundlichkeit auf der Grundlage zuverlässiger Sicherheit

Durch die Funktion zum Anpassen der Benutzeroberfläche in Box, konnte Maxwell die Anwendung detailliert auf die Anforderungen der Branche und der Beteiligten abstimmen.

 

„Bei der Gründung von Maxwell“, erläutert Mitbegründer Rutul Davè, „verließen wir uns bei der Speicherung, der Redundanz und den Berechtigungen für den Inhalt ganz auf Box Platform. So konnten wir unsere Ressourcen auf die Anwendung und das Benutzererlebnis anstatt auf die Inhaltsebene konzentrieren.“

Dank des starken Berechtigungsmodells, das in Box integriert ist, haben ausschließlich das Kreditberaterteam und der jeweilige Hauskäufer Zugriff auf die Unterlagen. Über eine sichere Weboberfläche können Benutzer die Inhalte direkt in der Anwendung indizieren und abrufen, ohne einen riskanten Download starten zu müssen.

 

„Wir wollten eine Technologie aufbauen, mit der sich die Kreditberater ganz ihrer Kernkompetenz widmen können – nämlich der Beratung und Unterstützung von Kreditnehmern. Sie sollten sich nicht mehr um Dinge kümmern müssen, die die Software übernehmen kann, wie beispielsweise das Koordinieren von Arbeitsabläufen und Zusammenarbeit.“

– John Paasonen, CEO und Mitbegründer, Maxwell Financial Labs

 

Wie Maxwell seine Kunden begeistert

John Barry, Kreditberater bei Houz Mortgage und einer von Maxwells ersten Kunden, beschreibt: „Die Anwendung war sehr einfach und ich konnte problemlos Unterlagen von unseren Kreditnehmern anfordern. Wir konnten Box mühelos in unser System integrieren.“

Bislang hat Maxwell mit Box Platform die Zusammenarbeit bei Hypothekendarlehen im Gesamtwert von über 2 Milliarden US-Dollar verwirklicht. Kredite werden um 45 % schneller als im Landesdurchschnitt bewilligt. Und für Verwender wie John Barry wurde die Effizienz der Kreditberater um gut zwei Drittel erhöht.

 

„Wir holen sogar noch weitere Kreditberater an Bord“, erläutert Barry. „Die Kunden sind sehr beeindruckt.“

 

In diesem Sinne wird Maxwell weiterhin daran arbeiten, eine stark regulierte, alteingesessene Branche mit Box in das 21. Jahrhundert zu holen und dabei zu den traditionellen Werten des persönlichen Kundendienstes zurückzukehren.